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Es muss einen besseren Weg geben

 

Die Weisheit des Horchens auf die Stimme für Gott

 

 

Diese Abhandlung zeigt dir auf, wie du deine Art des gewohnheitsmäßigen Denkens wechseln kannst, indem du, aus der Perspektive des unirdischen Meisterwerkes Ein Kurs In Wundern von Jesus lernst, auf die Stimme für Gott zu horchen.

 

TEIL 1

 

Gewahrsein

 

Diese Schrift geht eine Erklärung voran, die verblüffend erscheinen mag.

 

„Indem du anderen Geistes wirst, kannst die Welt verändern.”

 

Alles, was nötig ist, zu zeigen, dass dies wahr ist, ist dein Bekenntnis dazu, dein Gewahrsein zu wechseln, und das heißt alles. Wenn du es wählst, wirst du am Ende der Lektüre dieser Schrift klar die Schritte erfahren, die du tun kannst, um deinen Geist, auf systematische Weise, zu einer neuen Art des Sehens und Horchens zu schulen.

 

Diese Transformation deines Geistes wird die Welt verändern.

 

Lass uns beginnen. Nimm zur Kenntnis, dass dieses Büchlein an dich gerichtet ist. Es gibt nur dich. Sogar beim Lesen dieses Satzes horchst du auf eine Stimme in deinem Geist. Diese Stimme ist dir so wohlbekannt, dass du sie vielleicht nicht beachtet hast. Es ist dein wahrnehmender Geist; ein vertrauter Erzähler, ein Geschichtenerzähler, dir eine Geschichte erzählend.

 

Nun, blicke von dieser Schrift auf und sieh dich langsam um...

 

Beobachte, wie dieser Geschichtenerzähler dir sagt, ganz automatisch, „Tisch“ oder „Tasse“ oder „Hand“. Was auch immer du siehst, hat einen Namen erhalten. Tatsächlich ist es nicht da, ohne dass es benannt worden ist. Die Gegenstände, die deine Welt auszumachen scheinen, entspringen dem Inneren. Sie werden nicht von außen aufgezwungen. Es gibt nur deine subjektive Wirklichkeit. Es gibt nicht wirklich eine Welt, es gibt nur deine Welt.

 

Ein wenig Nachdenken darüber, was du „siehst“, zeigt dir, dass du schlicht unfähig bist, Gegenstände ohne eine Flut von Assoziationen zu sehen. Deine narrative Stimme erzählt dir Geschichten über den Tisch, die Tasse, und die Hand. Nachdem du diese einfache Übung gemacht hast, kannst du erkennen, dass Sehen vollkommen subjektiv ist, dass deine Stimme nicht wirklich irgendein Ding beschreibt, wie es ist, nur wie du es haben möchtest, beruhend auf Assoziationen aus deiner Vergangenheit.

 

So, jetzt gerade, was machst du aus dieser Erkenntnis?

 

„Ich verstehe es nicht.“ „Wie könnte es anders sein?“ „Ich bin verwirrt.“

 

Was das Urteil auch sei, wisse, dass deine Stimme der Richter ist. Dein begrenztes Gewahrsein, das heißt, dein nur auf diese vertraute Stimme begrenztes Gewahrsein, gibt vor, dass die Welt „außen“ auf irgendeine Weise von der Welt „innen“ getrennt ist, während tatsächlich das, was du siehst, einfach eine Projektion deiner vergangenen Erfahrungen ist, beruhend auf deinem Geschlecht, Alter, deiner Nationalität, Familie, Persönlichkeit, politischen Überzeugung, sozialen Schicht, Religion, genetischen und zellulären Erinnerung, und so weiter.

 

Noch einmal, horche jetzt auf die Gedanken in deinem Geist und wisse, dass sie, was immer auch der Inhalt sei, deine eigenen besonderen Gedanken sind und nichts mit irgendetwas zu tun haben, außer deinen absonderlichen, auf deine vergangenen Erfahrungen bezogenen Urteilen.

 

Du könntest dies ganz leicht prüfen, indem du einen anderen Leser dieses Büchleins fragst, oder zwei oder fünf, was sie darüber denken, und dann gingest du im Kreis los, von einem zum anderen, jeder mit der Behauptung, dass seine Projektion eines inneren, subjektiven Bildes die objektive Wahrheit ist, jede Person mit dem Gedanken, sie hätte die Wahrheit für sich gepachtet. Hast du jemals einen Hund dabei beobachtet, wie er seinem Schwanz nachjagt? Stelle dir fünf Hunde auf einmal vor. Das ist dein Bild.

 

Wenn du dem Lernen verpflichtet bist, auf andere Weise zu sehen, dann lies weiter. Du hast bereits den ersten Schritt getan, indem du gewahr wurdest, wie du dadurch siehst, dass du, gewohnheitsmäßig, auf die falsche Stimme horchst. Mit diesem Gewahrsein kannst du beginnen, deinen Geist zu schulen, in die Erfahrung zu kommen, auf die einzige Stimme zu horchen, die Stimme für Gott, den Heiligen Geist. Sich zu etwas bekennen ist tatsächlich machtvoll.

 

TEIL 2

 

Vergebung

 

Der einzige Weg, die Stimme für Gott, wo die Wahrheit weilt, zu hören, ist, das Letzte, was du je tun wolltest, zu tun – willens zu sein, für einen Moment, das vertraute, narrative Ego loszulassen. Sei einfach willens, loszulassen. Natürlich ist der kosmische Witz, dass du an nichts festhältst, und in dem Moment, da du es loslässt, entdeckst du, dass etwas anderes in die Leere eintritt.

 

Du kannst nicht wissen, was hereintreten wird, solange du nicht loslässt. Du kannst nicht sowohl festhalten als auch loslassen. Du musst dem Loslassen vertrauen. Es ist so angsterregend, wie von einer Klippe springen.

 

Mir fällt eine Szene aus einem Film ein, in der die Hauptfigur einen großen, angsterregenden Schritt tut, nur in dem er vertraut. In Indiana Jones and the last Crusade erreicht Indiana Jones, auf der Suche nach dem Heiligen Gral außerhalb seiner selbst, einen Abgrund. Er steht auf einem Vorsprung einer riesigen Schlucht, zu breit um hinüberspringen; er wird jedoch von einem Buch der Weisheit angeleitet, dass „nur der Sprung vom Löwenkopf seinen Wert unter Beweis stellen wird“. Vor dem Löwenkopf, einer Felsformation, stehend, sagt er, „Es ist ein Glaubenssprung“. Er legt seine Hand auf sein Herz, steht einen Augenblick still, elf Sekunden Filmzeit, sich sammelnd. Dann hebt er, auf seinem rechten Fuß balancierend, langsam sein linkes Bein und tritt, vertrauend, vorwärts, volles Gewicht, und sein Fuß landet mit einem dumpfen Aufschlag auf einem schmalen Balken, unsichtbar für seine Augen, weil er eine optische Illusion ist. Ihn rettet, was für seine Augen unsichtbar ist, aber immer, schon, da ist und nur durch Vertrauen entdeckt wird.

 

Du brauchst diesen Schritt nicht allein zu tun. Du bist nicht allein. Die Brücke zum Hören der Stimme für Gott, ist schon, immer, am Platze. Deine Stimme loszulassen erfordert einzig dein Vertrauen und Bekenntnis dazu.

 

Glücklicherweise bewegen wir uns auf diesem Planeten zu einer Zeit, wo ein Handbuch – ein Buch der Weisheit – für dieses große Aufheben bereitgestellt worden ist, ein Schritt-für-Schritt-Verfahren zur Schulung deines Geistes in einer neuen Art und Weise des Horchens auf die einzige Stimme, die es gibt. Dieses Handbuch ist natürlich Jesu Kurs In Wundern. Sein unirdisches Meisterwerk stellt uns einen Text, ein Handbuch für Lehrer und 365 Lektionen bereit, eine für jeden Tag des Jahres. Jede einzelne Lektion könnte genügen, unsere eingefahrenen Gedankenmuster aufzuheben, aber weil wir ein bißchen begriffsstutzig sind und sehr träge geworden sind im Horchen und Vertrauen auf das gewohnte Geleier des Ego, brauchen wir alle 365 Lektionen. Jesus sagt uns sehr früh in seinem Text, du bist viel zu nachsichtig mit dem Abschweifen des Geistes und duldest stillschweigend die Fehlschöpfungen deines Geistes. Text.2.VI.4:6 (dies liest sich: Text, Kapitel 2, Abschnitt VI, Paragraph 4, Satz 6.)

 

Erinnere dich, um einer anderen Stimme gewahr werden zu können, musst du zuerst die Lautstärke deiner Stimme leiser stellen, diejenige, die du benutzt, um diesen Satz zu erzählen. Indem du lernst, deine unaufhörliche, altbekannte Stimme abzuschalten, kannst du auf die Stimme für Gott eingestimmt werden. Nur weil deine Stimme natürlich, normal, gewöhnlich, üblich und vertraut erscheint, macht sie das nicht wirklich. Genau genommen, wenn du dich auf den Klang deiner wirklichen Stimme einstimmst, entdeckst du, dass Freude, Liebe, Gelassenheit, Wahrheit ganz und gar natürlich sind, weil sie deine Natur sind, und dass deine erbärmliche Stimme unnatürlich, abnormal, ungewöhnlich, unüblich und unvertraut ist. Aber, ich greife hier etwas vor in meiner Geschichte der Weisheit des Horchenlernens.

 

Bleibe dran.

 

Lass uns diese große Aufgabe des Aufhebens fortsetzen, indem wir uns der Lektion des neunundvierzigsten Tages zuwenden, Gottes Stimme spricht zu mir den ganzen Tag hindurch.

 

Es ist sehr gut möglich, den ganzen Tag hindurch auf die Stimme Gottes zu horchen, ohne deine normalen Tätigkeiten in irgendeiner Weise zu unterbrechen. Der Teil deines Geistes, in dem die Wahrheit weilt, ist in steter Kommunikation mit Gott, ob du dir dessen gewahr bist oder nicht. Lektion 49.1:1,2

 

Unglaublich! Die stille, ruhige Stimme für Gott ist in deinem Geist, jetzt gerade sprechend. Kannst du sie hören? Wahrscheinlich nicht, einfach weil du auf den anderen Teil horchst. Dies ist, wie Jesus jenen anderen Teil beschreibt:

 

Es ist der andere Teil deines Geistes, der in der Welt zu Gange ist und den Gesetzen der Welt gehorcht. Es ist dieser Teil, der andauernd abgelenkt, ungeordnet und in hohem Maße ungewiss ist. Lektion 49.1:3,4

 

Dieser Teil ist eine wilde Illusion, fieberhaft und verzweifelt, aber ohne Wirklichkeit irgendeiner Art. Lektion 49.2:3

 

Geh vorbei an all den wüsten Schreien und kranken Einbildungen, die deine wahren Gedanken überdecken und deine ewige Verbindung mit Gott verbergen. Sinke tief in den Frieden, der jenseits der fieberhaften, tobenden Gedanken und Anblicke und Geräusche dieser wahnsinnigen Welt auf dich wartet. Du lebst nicht hier. Lektion 49.4:3-5

 

Erinnerst du dich, als du aufblicktest und die Gegenstände um dich herum sahst? Erwägst du weiterhin die Idee, dass diese Gegenstände einfach subjektive Bilder sind, die aus dem Inneren deines Geist entsprangen und nach außen projiziert wurden? Das ist der Grund, weshalb es eine wahnsinnige Welt ist. Du hast sie ins Dasein gedacht. Du lebst nicht hier.

 

Wir versuchen dein wirkliches Zuhause zu erreichen. Wir versuchen den Ort zu erreichen, wo du wahrhaft willkommen bist. Wir versuchen Gott zu erreichen. Lektion 49.4:6-8

 

Wenn wir bei Lektion 49 angelangt sind, haben wir 48 Lektionen über 48 Tage hinweg geübt, den Zugriff der wüsten Schreie und kranken Einbildungen des Ego aufzuheben. Jesus beginnt sein revolutionäres Übungsbuch mit dieser kompromisslosen Aussage:

 

Lektion 1: Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas. Erinnerst du dich daran, was du sahst, als du dich im Raum umblicktest? An diesem Punkt dachtest du, es bedeute etwas, einfach weil du einem Gegenstand Bedeutung gabst.

 

Lektion 2: Ich habe allem, was ich sehe sämtliche Bedeutung gegeben, die es für mich hat. Deine Bedeutung war einfach vergangene Assoziationen, beruhend auf deinem Geschlecht, Alter, deiner Nationalität, genetischer zellulärer Erinnerung und so weiter.

 

Lektion 3: Ich verstehe nichts, was ich sehe. Sieh dich jetzt um und beginne, den Zugriff deiner erbärmlich kleinen Stimme aufzuheben. Dein Verständnis setzt sich nur aus vergangenen Assoziationen zusammen.

 

Du magst noch immer sagen, “Ich verstehe es nicht”, aber vielleicht beginnst du, zu sehen, dass Verstehen nicht das Ziel ist. Loslassen ist es.

 

Der springende Punkt bei diesen Übungen ist, dir zu helfen, deinen Geist von allen vergangenen Assoziationen freizumachen, Dinge genau so zu sehen, wie sie dir jetzt erscheinen, und dir klarzuwerden, wie wenig du wirklich von ihnen verstehst. Dass du einen vollkommen offenen Geist bewahrst, von Urteil unbehindert, ist daher wesentlich beim Auswählen der Dinge, auf welche die Tagesidee angewendet werden soll. Für diesen Zweck ist ein Ding wie das andere: gleich geeignet und daher gleich nützlich. Lektion 3:2

 

Sieh an, wie das Aufheben systematisch fortschreitet. Lies einfach die Titel der nächsten 8 Lektionen.

 

4. Diese Gedanken haben keine Bedeutung.

5. Ich rege mich niemals aus dem Grund auf, den ich meine.

6. Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.

7. Ich sehe nur die Vergangenheit.

8. Mein Geist ist voreingenommen von vergangenen Gedanken.

9. Ich sehe nichts, wie es jetzt ist.

10. Meine Gedanken haben keine Bedeutung.

 

Dein Bekenntnis dazu, vergangene Assoziationen loszulassen, ist alles, was erforderlich ist, sagend, “Nicht dies, nicht dies”, um zu erlauben, dass etwas neues eintritt. Der Heilige Geist wird das Übrige tun. Jesus zeigt dir ganz genau, wie du loslässt, in diesem Absatz:

 

Schau zum Beispiel auf eine Tasse. Siehst du eine Tasse, oder blickst du lediglich auf deine vergangenen Erfahrungen zurück, wie du eine Tasse in die Hand nimmst, durstig bist, aus einer Tasse trinkst, den Rand einer Tasse an deinen Lippen spürst, frühstückst und so weiter? Gründen nicht auch deine ästhetischen Reaktionen auf die Tasse in vergangenen Erfahrungen? Wie sonst wüsstest du, ob diese Art von Tasse bricht oder nicht bricht, wenn du sie fallen lässt? Was weißt du über diese Tasse außer dem, was du in der Vergangenheit lerntest? Du hättest keine Vorstellung, was diese Tasse ist, wäre nicht dein vergangenes Lernen. Siehst du sie also wirklich? Lektion 7:3

 

Indem du es loslässt, alles loslässt, bereitest du dich vor, eine andere Stimme zu hören. Schließlich gibst du deine Anhaftung an deine narrative Stimme, dein Ego, her, erkennend, dass die Egostimme in Wirklichkeit keine Quelle hat. Das ist eine Handlung des Geistes, genannt Vergebung. Sie hat mit der sogenannten objektiven Welt nichts zu tun. Vergebung hat alles zu tun mit dem Ändern deines Geist, sodass du hinausschauen kannst und eine helle Reflexion deines veränderten Geistes siehst.

 

Unter deinen Worten ist das Wort Gottes geschrieben. Die Wahrheit regt dich jetzt auf, aber wenn deine Worte gelöscht worden sind, wirst du die seinen sehen. Das ist der letztendliche Zweck dieser Übungen. Lektion 12.5:7-9

 

Horche auf Jesu sanfte Stimme in deinem Geist, wie er diese Worte zu dir spricht.

 

Der Teil, der auf die Stimme für Gott horcht, ist still, immer in Ruhe und gänzlich gewiss. Er ist wirklich der einzige Teil, den es gibt… Versuche, dich mit dem Teil deines Geistes zu identifizieren, in dem für immer Stille und Frieden regieren. Versuche es, höre Gottes Stimme dich liebevoll rufen, dich daran erinnernd, dass dein Schöpfer seinen Sohn nicht vergessen hat. Lektion 49.2:1-2, 5-6

 

Wir wollen versuchen, tatsächlich Gottes Stimme zu hören, dich an ihn und an dein Selbst erinnernd. Wir wollen uns diesem glücklichsten und heiligsten der Gedanken mit Zuversicht nahen, wissend, dass wir damit unseren Willen mit dem Willen Gottes verbinden. Er will, dass du seine Stimme hörst. Er gab sie dir, dass sie gehört werde. Lektion 49.3:2-5

 

Horche in tiefer Stille. Sei ganz still und öffne deinen Geist. Lektion 49.4:1-2

 

Das ist die Weisheit des Horchens.

 

TEIL 3

 

Hilfe

 

Jetzt kannst du sehen, dass du wahrhaftig auf dem Weg zum Frieden bist. Du bist dir gewahr geworden, dass es eine andere Art gibt, die Welt zu sehen. Du beginnst, „Babyschritte“ zu tun, um dein eingefahrenes Denken aufzuheben, Raum schaffend für den Frieden Gottes. Du beginnst, die Weisheit des Horchens auf eine wahre Stimme zu erfahren, dein Festhalten an deiner anderen Stimme loslassend. Du hast dich verpflichtet, einen besseren Weg zu finden. Sowie dein Gewahrsein sich ändert, wandelt sich deine Welt. Die Welt ist nur in deinem Geist. Da dies so ist, hast du die Macht der Entscheidung. Du kannst sehen, dass du frei bist.

 

Eine der großen Freuden, diesen Weg des Friedens zu gehen, ist die Freude der Entdeckung. Wenn du beginnst, auf die einzige Stimme zu horchen, die es gibt, machst du Entdeckungen, weil du auf eine ganz neue Weise siehst, unmittelbar erfahrend, dass es in der Tat einen besseren Weg gibt. Erst kürzlich drückte ich diese Erfahrung in einem Gedicht aus.

 

ES GIBT NUR JETZT

 

Hier, in meinem Geist, zu diesem Moment, gibt es nur Jetzt.

 

Jetzt ist eine reine und unbeschriebene Tafel (Lektion 192.4:1), der natürliche Zustand deines Geistes. (Lektion 161.2:1)

 

Dieser Geisteszustand ist ein offener Kanal zum Empfangen der Stimme Gottes.

 

Dieser Kanal ist immer, schon offen.

 

Nur jetzt, in diesem Moment, kann ich wählen, mich von ihm abzuwenden, indem ich mich auf den anderen Kanal einstimme, meine Stimme, die Stimme des falschen, narrativen Selbst, unaufhörlich sprechend.

 

Mein mich Abwenden hinderte die Stimme für Gott nicht am Senden, nur mein Gewahrsein wechselte.

 

Sein Kanal ist immer, schon offen.

 

Ich kann mich nicht auf beide Kanäle gleichzeitig einstimmen.

 

Es ist immer meine Wahl, welche Stimme?

 

Diese Stimmen nehmen die Form von Gedanken an.

 

Die Gedanken meines falschen Selbst nehmen die Form von Geschichten über das an, was ich sehe, höre, schmecke, rieche und berühre.

 

Diese Geschichten sind Gedankenbilder, in meinen Geist herumspielend, scheinbar auf der Bühne der Welt außerhalb meines Geistes sich zutragend.

 

Es gibt nur Innerhalb. Es gibt nur Jetzt in meinem Geist.

 

Wenn ich vorbesetzt bin mit diesen Gedankenbildern, bin ich außerstande, die Stimme für Gott zu hören, unaufhörlich und liebevoll zu mir sprechend.

 

Durch die Gnade Gottes, wenn ich des Vorbesetztseins mit diesen Gedankenbildern müde geworden bin, ist mein Geist jetzt genügend geschult, Hilfe zu erbitten, um den Kanal zu wechseln.

 

Alles, was es braucht, ist meine kleine Bereitwilligkeit, meine kostbaren Geschichten loszulassen, mir selbst das vergebend, wovon ich jetzt weiß, dass ich es mir selbst antue, zu dem Gewahrsein der Stimme des Heiligen Geistes wechselnd.

 

In diesem Geisteszustand erfahre ich Stille, den Frieden Gottes. Ruhend in dieser Gelassenheit bin ich empfänglich für den Willen Gottes, deinen, nicht meinen.

 

Der andere Kanal sendet weiterhin.

 

Das ist einfach, was er tut.

 

Das ist einfach, was ich tue; ich bin verantwortlich.

 

Aber es hat an Zugriff verloren, seinen Bann.

 

Ich bitte um Hilfe, und es ist entbannt.

 

Und für einem Moment bin ich frei.

 

Aber im nächsten Moment bin ich wieder versucht, in seinen Bann zu geraten.

 

Hoppla! Ich erinnere mich, um Hilfe zu bitten.

 

Und jetzt bin ich frei.

 

Dieser Moment ist jetzt.

 

Es gibt nur jetzt.

 

TEIL 4

 

Friede

 

Jetzt kannst du die Erklärung am Beginn dieser Schrift lesen und dir klarwerden, dass sie letztlich doch nicht so verblüffend ist.

 

„Indem du anderen Geistes wirst, kannst die Welt verändern.”

 

Tatsächlich, diese Aussage kann zu deiner Unabhängigkeitserklärung werden. Es ist deine Erklärung, dass du frei bist, auf die Stimme für Gott zu horchen. Du bist nicht länger abhängig von deiner narrativen, falschen Stimme des Ego.

 

Du weißt jetzt, dass das, was du in der Welt siehst, einfach eine Projektion deines Geistes ist. Es gibt keine Welt unabhängig von deiner Projektion. Weltfrieden beginnt mit dir. Du kannst dich auf Jesu Kurs In Wundern verlassen, um deinen Geist auf systematische Weise zu einer neuen Art des Denkens zu schulen. Er richtet seine Worte immer an dich. Sieh dir seine „Einleitung“ zu seinem unirdischen Meisterwerk an.

 

 

EINLEITUNG

 

Dies ist ein Kurs in Wundern. Es ist ein Pflichtkurs. Nur die Zeit, in der du ihn nimmst, ist freiwillig. Freier Wille heißt nicht, dass du den Lehrplan aufstellen kannst. Es heißt nur, dass du wählen kannst, was du zu einer gegebenen Zeit nehmen willst. Der Kurs zielt nicht darauf ab, die Bedeutung der Liebe zu lehren, denn diese liegt jenseits dessen, was gelehrt werden kann. Er zielt vielmehr darauf ab, die Blockaden vor dem Gewahrsein der Gegenwart der Liebe zu entfernen, die dein natürliches Erbe ist. Das Gegenteil von Liebe ist Angst, doch was alleinschließend ist, kann kein Gegenteil haben.

 

Dieser Kurs kann daher ganz einfach so zusammengefasst werden:

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.

Nichts Unwirkliches existiert.

Hierin liegt der Frieden Gottes.

 

Gerade jetzt, dadurch, dass du diese Schrift liest, beginnst du die Blockaden vor dem Gewahrsein der Gegenwart der Liebe zu entfernen. Deine primäre Blockade besteht darin, dass du auf die falsche Stimme horchst. Ihre Vertrautheit macht sie nicht wirklich. Keine Sorge. Diese Stimme existert nur in deinem Geist. Sie ist nicht wirklich. Diese Erkenntnis ist eine Aktion des Geistes, die zur Vergebung führt. Jetzt kannst du dich um deine wahren Geschäfte kümmern, nicht um deine Geschäftigkeit. Du bist Gottes heiliger Sohn. Dein Wille geschehe. Nicht meiner. Deiner. Sowie sich dein Geist verändert, ändert sich auch deine Welt. Es gibt nur deine Welt.

 

Ganz egal wie geübt du wirst, es ist immer noch eine Frage von Vergessen und Erinnern. Wir brauchen Erinnerungshilfen, um uns zu erinnern. Ich schrieb dieses Gedicht und lernte es auswendig, um es mir aufzusagen, wenn ich, für einen Moment, vergesse, dass, egal wie wüst meine Stimme ist, es nur eine Stimme gibt.

 

Die Weisheit des Horchens auf die Stimme für Gott

 

Ich bin dem Ändern meines Geistes verpflicht

indem

ich den Heiligen Geist um Hilfe bitte

meine trennende, narrative Stimme zu vergeben

damit

was ich in meinem Geiste höre

nur die Stimme für Gott ist

und dadurch

was ich in der Welt sehe

die sichere Widerspiegelung des Angesichtes Christi ist

denn

durch das Ändern meines Geistes ändere ich die Welt

so

bin ich total verantwortlich für das, was ich sehe.

 

Wenn ich du wäre, ich würde losrennen, um Jesu Kurs In Wundern zu finden, und ihn begierig bei Lektion 1 aufschlagen, damit ich mit dem Üben beginnen kann:

 

Nichts, was ich sehe, bedeutet etwas.

 

 

 

 

Die Zitate aus Ein Kurs In Wundern stellen eine Neuübersetzung dar, der das in seiner Fassung von 1975 gemeinfreie Originalwerk A Course In Miracles zu Grunde liegt.